Programme

CHL+BAND: „Beziehungsweisen“
Lieder und Lyrik über die Liebe in allen Facetten, über Beziehungs-W(a)eisen, Möglich- und Unmöglichkeiten. Von „Du bist wia de Wintasun“ bis „I steh‘ nimmamehr auf di“, von „Bruder Bruno“ bis „Oh, oh, oh, sie erregt mich so“ – von Wolfgang Ambros, Udo Lindenberg, Heli Deinboek, Franz Morak, weiters von Georg Danzer, Ernst Molden, Rio Reiser und einigen mehr.
Als literarischen Kontrapunkt rezitiert CHL Liebeslyrik der besonderen Art: denk- und merkwürdige Texte der Schlagergeschichte.
Von Zweier- und anderen Beziehungs-Weisen …
Aus einer schier unendlichen Fülle von Liedern über alle erdenklichen Beziehungsweisen haben CHL+Band ein Programm zusammengestellt, das viele Facetten des Themas beinhaltet, von himmelhoch jauchzend wie „Für immer und dich“ (Rio Reiser) oder „Du bist wia de Wintersun“ (Wolfgang Ambros) bis „Liad ibas Losziagn (Ernst Molden) oder „I steh nimmermehr auf di“ (Udo Lindenberg, orig. „Ich lieb dich überhaupt nicht mehr“).
„Die Bandbreite der diversen Beziehungs-Weisen ist groß: Rainhard Fendrich etwa besingt eine ,Zweierbeziehung‘, die am Schrottplatz endet, und Cäthe kommt zur Erkenntnis ,Ich muss gar nichts‘. Viele Lieder handeln von der Zerrissenheit vor, während und nach einer Trennung, vom Loslassen und Nichtloslassenkönnen wie etwa in meiner Dialektübertragung ,I reiß mi los‘ des Ray Charles-Klassikers ,Unchain My Heart‘“, beschreibt CHL (Stimme, Gitarre) das Programm.
Thematisiert werden aber auch Beziehungen der unkorrekten Art: „Bruder Bruno“ über die ungebührliche Annäherung von Klosterbrüdern an ihre Zöglinge (Text: Heli Deinboek, Orig.: Randy Newman/„In Germany Before The War“), oder „ Oh, oh, oh, sie erregt mich so“ (Franz Morak) über die erotischen Phantasien eines Lehrers während des Biologieunterrichts.
Weitere Beziehungsweisen: Seitensprünge, Freundschaft, Eltern-Kind, Abschied von einem geliebten Menschen.
Gesungen wird in österreichischem Dialekt und in deutscher Sprache. Konterkariert werden die ausgewählten Lieder mit Liebeslyrik der besonderen Art: Rezitiert werden denk- und merkwürdige Texte aus der Welt des Schlagers. „Ursprünglich wollte ich das Konzertprogramm mit literarisch wertvoller Liebeslyrik bereichern, aber die doch teils schwermütigen Texte brauchen eine Auflockerung, und dafür sind Texte aus deutschen Schlagern eine wahre Fundgrube. Ich sage nur – ,Mein Name ist Hase‘…“ (CHL).

CHL+BAND: „Auf Wiederhör’n!“
Ein Wiederhören ausgewählter Klassiker des heimischen DialektPopRock sowie von Raritäten und viel zu selten Gehörtem von Ambros, Danzer, Ostbahn, Hansi Lang, Falco, Werger, Bill und vielen mehr. Ergänzt wird der musikalische Querschnitt durch die österreichische Popgeschichte mit dem Beweis, dass in jedem Stück aus der Geschichte des Rock’n’Roll ein Stück Austropop steckt – wenn man nur den richtigen (Dialekt-) Text dazu singt … Das Programm von CHL+Band (“plaggd” und “anplaggd”) steht unter dem Motto „60 Jahre Austropop“, spürt die Wurzeln des Genres auf und bietet einen Querschnitt durch das heimische Popkulturgut.

CHL+BAND: „Danke Danzer!“
Lieder und Prosa von Georg Danzer; in den Varianten “plaggd” und “anplaggd” GEORG DANZER war zweifelsfrei Österreichs bester Singersongwriter, sattelfest in sämtlichen Ausrichtungen der Liedermacherei, von ironisch/humorvoll bis bittersüß und bitterernst, inklusive aller Schattierungen dazwischen ‒ schmutzig, makaber, politisch, sozial, bissig, liebevoll … Er hat über Sex, Süchte, Ängste und Abgründe gesungen, über Sehnsüchte, Träume, Utopien, über Anfang und Ende. Georg Danzer war aber nicht nur ein großer Verfasser von Liedtexten, sondern auch von kritischer, zeitgeistiger, ironischer Prosa. Zeugnisse davon geben seine Autobiographie „Auf und davon“ oder der Sammelband „Die gnädige Frau und das rote Reptil“. CHL+Band präsentieren mit Danke Danzer! Schurlis viele Seiten und verneigen sich in tiefem Respekt vor einem der ganz Großen der heimischen Musikszene. Mit Liedern und Chansons (bekannten und unbekannteren) und mit Danzers Prosa.

CHL.plus singen „Danzers schmutzige Lieder“
Kaum ein Text ist so schwierig zu verfassen wie ein guter schmutziger oder erotischer. Denn ein guter erotischer oder auch schmutziger Text ist nicht gleichzusetzen mit „die Dinge beim Namen nennen“. Schlüpfrige Texte driften rasch ab ins Ordinäre, nicht jugendfrei Aus- oder Angesprochenes entpuppt sich oft als abstoßend, und ironisch Gemeintes ist allzu oft einfach nur unlustig.
Und so blieb CHL auf der Suche nach Liedern mit guten schmutzigen Texten wieder einmal bei Österreichs bestem Musikpoeten hängen, bei Georg Danzer. „Georgs erotische Lieder sind zum Schmunzeln, erzählen Geschichten, wie sie jedem schon einmal passiert sein könnten oder jeder zumindest schon einmal beobachtet hat. Und wenn Danzer die Dinge beim Namen nennt, dann deshalb, weil es die Ironie verlangt oder das skurrile G’schichtl, das er gerade erzählt“, beschreibt CHL die Liedertexte des Abends. Vom recht frühen „Komm, zieh dich aus“ über den „Legendären Wixerblues“ bis hin zu einem der meistgewünschten Titel bei Auftritten von CHL bzw. CHL+BAND, der „Ballade vom versteckten Tschurifetzen“.
Ergänzt wird das Liederprogramm mit schlüpfriger Prosa aus Georg Danzers Feder.
„Danzers schmutzige Lieder“ ist das erste Spezialprogramm des neu formierten Duos CHL.plus, mit dem Gitarristen und Zweitestimme-Lieferanten Stefan Flores.
„Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren (oder so) denkbar ungeeignet und schädlich“ … mit diesen Worten warnte Georg Danzer vor seinem Album „13 schmutzige Lieder“, das dem Programm von CHL.plus den Titel und (zum Teil) Lieder lieh.

Ab September 2014,  CHL+Band: „Beziehungsweisen“: Lieder, Lyrik und Prosa über die Liebe in allen Facetten von „Du bist wia de Wintasun“ bis „Ich lieb‘ dich überhaupt nicht mehr“ (Premiere des neuen Programms: 23. September, 20 Uhr, neuebuehnevillach)